»Bei deiner Mama wirbeln ganz viele Gefühle und Gedanken, Ängste und Wünsche in ihr herum. So wie bei einer Waschmaschine. Erst wenn die Waschmaschine still steht, kann man die einzelnen Teile auseinander halten, sortieren und auf die Leine hängen. So ist das mit den Gefühlen auch. Jedenfalls bei der Krankheit, die deine Mama hat.«
Wenn ein Familienmitglied psychisch erkrankt, geraten nicht nur die erwachsenen Angehörigen aus dem Gleichgewicht. Auch die Kinder erleben eine große Verunsicherung und suchen nach Erklärungen für das Verhalten des Elternteils. Häufig fühlen sie sich schuldig an der Situation und machen sich große Sorgen.
Es ist wichtig, Kinder nicht allein zu lassen mit ihrer Not, ihren Ängsten, Fragen und Wünschen. Sie brauchen Entlastung und Ermutigung, altersgemäße Informationen und Raum für Spaß und Spiel. Dazu soll das Buch »Mama, Mia und das Schleuderprogramm. Kindern Borderline erklären« von Christiane Tilly und Anja Offermann beitragen. Die Illustratorin Anika Merten hat mit dem Videoclip das Buch nun auch ein stückweit zum Leben erweckt. Der 1:20 Minuten Teaser zeigt kindgerecht worum es bei Mama, Mia und Katze Yuki geht.
Zum Clip auf YouTube »
Stimmen zum Buch
»Ein unbedingtes Muss für Beratungsstellen, Facharztpraxen, Kliniken und ebenso auch für Sozialarbeiter/-innen an Schulen. Und natürlich eine wertvolle Hilfe für betroffene Familien!«
Detlef Rüsch, amazon.de März 2012
»Ebenso überzeugend wie das Bilderbuch zum Tabuthema »Depression« von Erdmute von Mosch (Anm. d. Red.: gemeint ist »Mamas Monster«); für Eltern, Erzieher und Therapeuten zum Umgang mit ihren Kindern«
ekz, April 2012
»Hölderlin und die Psychiatrie« von Uwe Gonther und Jann. E. Schlimme geht in die 3. Auflage.