BALANCE ratgeber

144 Seiten

ISBN:
978-3-86739-001-9
Auflage:
6. Auflage 2012
Preis:
  • D: 14,90 €
  • CH: 23,50 SFr.

 


Zwangsstörungen verstehen und bewältigen

Hilfe zur Selbsthilfe

Ca. 2 Millionen Menschen leiden an einer Zwangserkrankung - meistens nicht ein Leben lang, aber über viele Jahre. Sie müssen zwanghaft putzen, waschen, kontrollieren oder sammeln. Dieser Ratgeber beschreibt die Symptome der Zwangserkrankung und vermittelt praktisch, was man dagegen unternehmen kann. Die Autoren zeigen, wie leicht der Zwang sich als trickreicher Mitbewohner im eigenen Haus breit macht: Zunächst als nützlicher Ordnungshelfer hereingelassen, gewinnt er schnell die Überhand und diktiert das weitere Leben.

Erklärt wird, wie Zwangserkrankungen entstehen und was sie am Leben erhält. Anschaulich und leicht verständlich vermitteln die Autoren Techniken, die in der Verhaltenstherapie erfolgreich angewandt werden und sehr gut zur Selbsthilfe genutzt werden können.

Autoren

IverHand
Iver Hand

Prof. Dr. med., Jg. 1941, Leiter der Verhaltenstherapie am Universitätskrankenhaus Eppendorf in Hamburg, Gründungsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Zwangserkrankungen (DGZ).

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SusanneFricke
Susanne Fricke

Dr. Susanne Fricke hat einen Lehrauftrag an der Universität Hamburg und arbeitet als Psychologische Psychotherapeutin und Supervisorin in eigener Praxis.

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Rezension

Die Autoren haben den Titel ihres Buches zum Konzept gemacht und die Zwangsstörung, deren Erscheinungsformen, Ursachen sowie Behandlungsmöglichkeiten auf ungewöhnlich leicht verständliche und gelegentlich auch amüsante Weise beschrieben. Erklärtes Anliegen der Autoren ist es, Betroffene "selbst zu Experten für Ihre Zwangserkrankung und Ihre Selbsttherapie" auszubilden, sowie Mut zu machen, eine Therapie auch wirklich zu beginnen.

Die Autoren lassen eigentlich keine Frage unbeantwortet. In diesem Buch finden sich auch Antworten auf häufige Fragen und Schwierigkeiten in der Therapie, auf den Umgang mit Rückfällen und Hinweise auf Hilfe durch medizinisch-psychologische Experten. Zur vollständigen Rezension

Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V. in Informationen zur DGZ.

Besonders positiv ist mir auch die umfassende und detailreiche Checkliste zur Einordnung des entsprechenden eigenen Zwangs durch die LeserInnen aufgefallen, erleichtert sie doch den Zugang durch das "Sich-Wiedererkennen" seitens des/der Betroffenen. Mai 2008

Ilja Ruhl auf socialnet.de

Dieses Buch macht Mut, denn es zeigt, wie man den hartnäckigen Untermieter Zwang, der sich leicht zum Haustyrann entwickeln kann, wieder rauswirft. Ein tolles Buch vor allem für Betroffene und Angehörige.

Andreas Knuf in Psychologie Heute

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Stichwörter

Zwangsstörung, Verhaltenstherapie, Selbsthilfe, Zwangshandlung, Zwangserkrankung



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