Alkohol ist in der westlichen Welt seit Jahrzehnten die Droge Nummer eins. Berichte über Flatrate- und Komatrinken verstärken die Ängste der Eltern um ihre Kinder. Doch was können sie tun, und ab wann sollten sie aktiv werden? Dazu gibt dieser Ratgeber klare Empfehlungen.
Eltern können das Trinkverhalten der eigenen Kinder oft nur schwer abschätzen. Dieses Buch verhilft ihnen zu einem realistischen Augenmaß. Hier erfahren sie, wie sie angemessen auf einen erhöhten Alkoholkonsum ihrer Kinder reagieren können. Es gibt konkrete Vorschläge für bindende Absprachen mit ihnen und Empfehlungen für präventive Maßnahmen, damit Jugendliche einen besseren Umgang mit unserer allgegenwärtigen Alkoholkultur entwickeln können und nicht in Abhängigkeit geraten.
Stimmen:
»Ein sehr differenzierter und zugleich alltagsnaher Ratgeber, der vor allem durch seine klare Sprache und viele konkrete Vorschläge besticht.«
Gehirn & Geist
»Ganz ohne erhobenen Zeigefinger und reich an Vorschlägen ermöglichen die Autoren dem Leser einen konstruktiven Umgang mit der allgegenwärtigen Droge.«
Verena Liebers im Eppendorfer
Heidi Kuttler ist Geschäftsführerin des Suchtpräventionszentrums Villa Schöpflin und entwickelte 2003 das Bundesmodellprojekt "Hart am LimiT - HaLT" für junge Komatrinker und deren Eltern, das bundesweit an mittlerweile mehr als 100 Standorten umgesetzt wird.
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Franz Schmider ist Journalist. Seine Reportage zu Alkoholvergiftungen von Kindern und Jugendlichen veranlasste die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, das Thema Komatrinken auf die Tagesordnung der Suchtprävention zu setzen.
mehr »»Wichtig ist, dass sich die Eltern einig sind«
Ein lohnenswertes Buch für Eltern, deren Kindern in oder kurz vor der Pubertät stehen. Ebenso kann dieses Buch von MitarbeiterInnen in der Jugendhilfe als Fachliteratur gut genutzt werden. Wer sich mit diesem Buch beschäftigt, bekommt nicht nur viele Informationen und Anregungen, sondern hat auch die Möglichkeit sich selbst (noch) ein bisschen besser kennenzulernen.
Sein Nutzen wiege den möglichen Schaden zum Beispiel an Leber oder Magenschleimhaut bei Weitem nicht auf. Suchtpädagogin Heidi Kuttler und Journalist Franz Schmider plädieren aber dennoch nicht für totale Abstinenz, sondern für einen maßvollen, bewussten Konsum. Um exzessivem »Komasaufen« oder Alkoholismus vorzubeugen, sollte man dem Nachwuchs vor allem Interesse und Vertrauen entgegenbringen und ihm (nicht nur im Umgang mit Alkohol) als Vorbild dienen. Welche Haltung und Maßnahmen Suchtberater in verschiedenen Fällen empfehlen, führen die Autoren anhand von Beispielgesprächen mit Jugendlichen und ihren Eltern vor. Ein sehr differenzierter und zugleich alltagsnaher Ratgeber, der vor allem durch seine klare Sprache und viele konkrete Vorschläge besticht.
H. Kuttler, Suchttherapeutin, entwickelte das Bundesmodellprojekt "Hart am LimiT - HaLT" für junge Komatrinker und deren Eltern. Hier ein Elternratgeber mit dem Schwerpunkt auf der Prävention, die sich den verantwortungsbewussten Umgang von Jugendlichen mit Alkohol auf die Fahne geschrieben hat. Mithilfe von Fakten zum ugendlichen Alkoholkonsum, Otönen von Jugendlichen, einschlägigen Fallbeispielen sowie vielen Empfehlungen werden Eltern diesem Ziel entsprechend zu kompetenten und hilfreichen Begleitern ihrer Kinder angeleitet.
»Hölderlin und die Psychiatrie« von Uwe Gonther und Jann. E. Schlimme geht in die 3. Auflage.