Auf der Suche nach Literatur, die ihr bei der Bewältigung ihrer seelischen Belastung helfen könnte, stellte die Autorin fest, dass die vorhandenen Bücher zum Thema Demenz stets den kranken Menschen ins Zentrum stellen.
Also führte sie Interviews mit Familienmitgliedern von Demenzkranken und fragte sie nach ihren Erfahrungen. Menschen, die ihre Väter, Mütter oder Partner rund um die Uhr pflegen, aber auch diejenigen, die "nur" Hausbesuche machen, schildern, was ihnen abverlangt wird: Ein bewegendes Buch, das Angehörigen hilft, ihre Gefühle von Trauer und Hilflosigkeit, von Scham, Kränkung und Wut zu akzeptieren.
Inga Tönnies studierte Sozialwissenschaft und Psychologie. Sie begleitet seit einigen Jahren ihre an Demenz erkrankte Mutter.
mehr »»Dieses Buch hat mir wirklich sehr geholfen«
Die Verbindung aus persönlichem Erleben und erzählerischer Darstellung macht das Buch besonders lesenswert und an vielen Stellen wirklich ergreifend. Ich danke Ihnen für Ihr Engagement und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg. Juni 2008
Inga Tönnies ist es gelungen, die Not ihrer Gesprächspartner ganz ungeschönt aufzunehmen und dem Leser fast in O-Ton und doch bestens lesbar weiterzugeben. Jeder Bericht ist ein kleines, aufwühlendes Drama.
Abschied zu Lebzeiten ist ein einzigartiges Buch. Es ist kein von Fachleuten geschriebener Ratgeber, in dem der Erkrankte im Mittelpunkt steht - solche gibt es viele -, vielmehr erzählen Angehörige, wie sie die Betreuung bzw. Pflege ihrer demenzkranken Ehepartner, Mütter oder Väter erleben.
Hartmut Tillmans pflegte seine Frau sechs Jahre lang und sieht es als eine überaus sinnvolle Aufgabe an. Marlene Keilhack war mit den ausprobierten Pflegeheimen unzufrieden und gründete eine Alzheimer-WG, um ihrem Mann eine bessere Pflege zu verschaffen. Mehr dazu sowie eine Aufzeichnung der Sendung kann im Internet angesehen werden unter www.daserste.de.
Wie motiviert man seine Klienten richtig? Wie kann man Änderungsbereitschaft fördern? Das...
Auf dem Tandem gegen Depressionen anradeln, despressionserkrankte Menschen in Aktion bringen und...
Das Böse hat Konjunktur und fasziniert - und das nicht erst seit dem Fall Anders Behring...