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Stefan Beyer

Demenz ist anders

Über den Versuch einer einfühlenden Begleitung

BALANCE erfahrungen
Bonn, 2007
ISBN 978-3-86739-020-0
150 Seiten
14,90 € / 25,50 sFr
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Pflege von Demenzkranken ist eine große Herausforderung für Angehörige. Viele scheuen auch deshalb davor zurück, weil sie nicht wissen, wie sie ihnen angemessen begegnen können. Geradezu unvorstellbar scheint, dass diese Erfahrung eine Bereicherung sein könnte. Dieses Buch ist der Gegenbeweis.

Stefan Beyer hatte den Vorteil einer pädagogischen Ausbildung, als er sich auf die Betreuung seiner Mutter einließ, und hat auf dieser Grundlage im Laufe der Pflegezeit Methoden für Gespräche und Umgangsweisen gesammelt und zum Teil selbst entwickelt, die sowohl ihm als auch seiner Mutter gefielen und gut taten. Doch seine Vorschläge und Methoden kann nahezu jeder - auch ohne professionellen Hintergrund - sofort und erfolgreich umsetzen.

Diese Umgangsweisen werden im Buch ausführlich, mit vielen Beispieldialogen und den methodischen und theoretischen Quellen, dargestellt. Sein Credo: nicht korrigieren, nicht abwerten, sondern Seinlassen, der Kranken folgen. Mit dem Versuch einer einfühlenden Begleitung zeigt Stefan Beyer, wie man bis zum Schluss in Kontakt bleiben und die Pflege für beide Seiten angenehmer und leichter machen kann.

Resonanz

Brigitte Siebrasse in Soziale Psychiatrie: "Dass das Alter in Demenz nicht nur die Parodie des Lebens sein muss, beschreibt angenehm bescheiden und überzeugend der Diplompädagoge Stefan Beyer. Er propagiert, dass Demenz auch rührende und berührende und von daher bereichernde Aspekte für den Pflegenden haben kann und belegt dies an vielen Beispielen aus dem liebevollen Pflegealltag." Heft 4/2008

Christine Weber-Herfort in Psychologie Heute:
"Stefan Beyer ist jedoch nicht nur ein liebender Sohn mit einer intakten Beziehung zu seiner Mutter; der Sozialpädagoge ist auch ein Experte für den Umgang mit Demenzkranken geworden. Er stellt Kommunikationsmethoden vor, zeigt, wie man Fäden zur Erinnerung knüpft und wie nonverbale Kontaktrituale gelingen können. Seine einfühlsame Beschreibung hilft Angehörigen, angemessen zu reagieren, ohne das eigene Realitätsverständnis zu leugnen." Heft 9/2008

Buchtipp in der Zeitschrift Demenz & Gerontopsychiatrie:
"Die vorgestellten Methoden sind auch für professionelle Pflege- und Hauswirtschaftskräfte interessant, da sie zeigen, wie man Pflege für beide Seiten angenehmer und leichter machen kann." Heft 2/2008 

Svenja Sachweh in der Zeitschrift Altenpflege:
"Demenz ist anders. Nämlich anders als man denkt, und nicht in allen Fällen das größte denkbare Unglück. Entscheidend für das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz ist die Fähigkeit des sozialen Umfeldes, sich auf die krankheitsbedingten Veränderungen einzulassen, statt schockiert und distanziert zu reagieren. Dem ist nichts hinzuzufügen - weswegen man diesem Buch auch viele Leser wünschen möchte." Altenpflege 5/2008

Weitere Bücher zu diesem Thema im Psychiatrie-Verlag:

Basiswissen: Umgang mit demenzkranken Menschen von Günther Schwarz.

Psychisch kranke alte und demente Menschen von Aktion Psychisch Kranke e.V. (Hg).

Stichwörter: Altersverwirrtheit, Alzheimer, Demenz, Pflege


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