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Inga Tönnies, Inga Tönnies

Abschied zu Lebzeiten

Wie Angehörige mit Demenzkranken leben

BALANCE erfahrungen
Bonn, 3. Auflage 2009
ISBN 978-3-86739-007-1
240 Seiten
14,90 € / 25,50 sFr
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Auf der Suche nach Literatur, die ihr bei der Bewältigung ihrer seelischen Belastung helfen könnte, stellte die Autorin fest, dass die vorhandenen Bücher zum Thema Demenz stets den kranken Menschen ins Zentrum stellen.

Also führte sie Interviews mit Familienmitgliedern von Demenzkranken und fragte sie nach ihren Erfahrungen. Menschen, die ihre Väter, Mütter oder Partner rund um die Uhr pflegen, aber auch diejenigen, die "nur" Hausbesuche machen, schildern, was ihnen abverlangt wird: Ein bewegendes Buch, das Angehörigen hilft, ihre Gefühle von Trauer und Hilflosigkeit, von Scham, Kränkung und Wut zu akzeptieren.

Resonanz

Dr. Ursula von der Leyen in einem persönlichen Brief:
"Ihr Buch ist dazu (um Demenz in die Öffentlichkeit zu holen und den Angehörigen und Pflegekräften Anerkennung und Unterstützung zu geben, Red.) ein sehr wertvoller Beitrag: Die Verbindung aus persönlichem Erleben und erzählerischer Darstellung macht das Buch besonders lesenswert und an vielen Stellen wirklich ergreifend. Ich danke Ihnen für Ihr Engagement und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg." Juni 2008

Ilse Eichenbrenner meint in der Zeitschrift Soziale Psychiatrie:
"Inga Tönnies ist es gelungen, die Not ihrer Gesprächspartner ganz ungeschönt aufzunehmen und dem Leser fast in O-Ton und doch bestens lesbar weiterzugeben. Jeder Bericht ist ein kleines, aufwühlendes Drama."

Anne Katrin Bläser in der Psychosoziale Umschau:
"Abschied zu Lebzeiten ist ein einzigartiges Buch. Es ist kein von Fachleuten geschriebener Ratgeber, in dem der Erkrankte im Mittelpunkt steht - solche gibt es viele -, vielmehr erzählen Angehörige, wie sie die Betreuung bzw. Pflege ihrer demenzkranken Ehepartner, Mütter oder Väter erleben."

Autoren bei Maischberger
Zwei Mitautoren von "Abschied zu Lebzeiten - Wie Angehörige mit Demenzkranken leben" des BALANCE buch und medien verlags diskutierten am 25. März 2008 mit Frau Maischberger in ihrer ARD-Sendung über das Thema Alzheimer: Hartmut Tillmans pflegte seine Frau sechs Jahre lang und sieht es als eine überaus sinnvolle Aufgabe an. Marlene Keilhack war mit den ausprobierten Pflegeheimen unzufrieden und gründete eine Alzheimer-WG, um ihrem Mann eine bessere Pflege zu verschaffen. Mehr dazu sowie eine Aufzeichnung der Sendung kann im Internet angesehen werden unter www.daserste.de.

Weitere Bücher zu diesem Thema im Psychiatrie-Verlag:

Basiswissen: Umgang mit demenzkranken Menschen von Günther Schwarz.

Psychisch kranke alte und demente Menschen von Aktion Psychisch Kranke e.V. (Hg.).

Schlagwörter: Demenz, Alzheimer, demenzkrank, Pflege, Angehörige, Familie


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